Informationen zur Einführung des neuen Datenverarbeitungssystems goAML bei MROS

Die Meldestelle für Geldwäscherei MROS führt per 1. Januar 2020 ein neues System zur Entgegennahme und Bearbeitung von Verdachtsmeldungen ein, welches das Einreichen der Meldungen über ein Online-Portal erlaubt.

Was ändert sich mit dem neuen System und welche Vorteile bietet es?

  • Verdachtsmeldungen, deren Beilagen sowie Zusatzinformationen werden in Zukunft online erfasst und eingereicht.
  • Die auf Anfrage der MROS einzureichenden Dokumente sollen nicht mehr gefaxt oder per Post übermittelt werden, sondern sind via Online-Portal zu übersenden.
  • Künftig stehen den Finanzintermediären zur Erfassung von Verdachtsmeldungen folgende drei Möglichkeiten zur Verfügung:
  • Vollständig manuell: Erfassung im Online-Formular;
  • Vollständig automatisiert: Verdachtsmeldungen können als XML-Datei hochgeladen werden;
  • Halbautomatisiert: Erfassung im Online-Formular, wobei die involvierten Transaktionen mittels XML-Datei in die Verdachtsmeldung integriert werden.

Wann wird das neue System eingeführt?

Das neue Datenverarbeitungssystem goAML wird per 1. Januar 2020 eingeführt. Die Registrierung ist ab sofort möglich und wird empfohlen, wenn die Erfassung von Verdachtsmeldungen im Januar 2020 zu erwarten ist.

Wie kann man sich für das neue System registrieren?

Um Verdachtsmeldungen ab dem 1. Januar 2020 erfassen zu können, ist eine vorgängige Registrierung in goAML erforderlich. Diese Registrierung kann ab sofort über die Registrierungsseite vollzogen werden. Unter dem Reiter „Dokumente“ ist hierzu ein Informationsblatt mit dem Titel „Schritt für Schritt Anleitung zu Ihrer goAML Registrierung“ abgelegt.

Während die Registrierung ab sofort möglich ist, können Verdachtsmeldungen via goAML nicht vor dem 1. Januar 2020 erfasst und übermittelt werden.

Ist es möglich, das neue Datenverarbeitungssystem vor der Einführung zu testen?

Unter dem Reiter „Links“ steht eine Testversion des neuen Systems zur Verfügung.

Sie finden zudem unter dem Reiter «Dokumente» ein detailliertes Benutzerhandbuch vor, welches Ihnen den Einstieg ins neue Datenverarbeitungssystem vereinfachen wird.

Bitte erfassen Sie im Testsystem keine reellen Kundendaten.

Gibt es eine Übergangsperiode für die elektronische Übermittlung von Transaktionen mittels neuem Datenverarbeitungssystem?

Das Verdachtsmeldeportal wird am 1. Januar 2020 einsatzbereit sein. Die Meldungen sollen ab diesem Zeitpunkt über das neue Portal eingereicht werden. Es wird jedoch vom 1. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020 eine Übergangsfrist geben.

In diesem Zeitraum müssen die Finanzintermediäre die Verdachtsmeldungen im neuen System auf eine der folgenden Weisen übermitteln: vollständige manuelle Erfassung von Verdachtsmeldungen in goAML, Verwenden der XML-Upload-Funktionalität, oder aber wie folgt vorgehen:

  • Manuelle Online-Erfassung der auf der ersten Maske von goAML verlangten Informationen;
  • Bei Verdachtsmeldung mit mehreren Transaktionen, mindestens eine davon vollständig in goAML erfassen;
  • Übermitteln der restlichen verdächtigen Transaktionen, welche ebenfalls über goAML an MROS eingereicht werden, indem sie als Beilage in Form einer Excel-Tabelle der online erfassten Verdachtsmeldung beigefügt werden. Die zu benützende Vorlage der Excel-Tabelle ist auf dieser Internetseite unter dem Reiter "Dokumente" verfügbar. Andere Formate (z.B. pdf-Dokumente) werden für die Übermittlung von Transaktionen nicht akzeptiert;
  • Übermitteln, zum Beispiel im pdf-Format, der zusätzlichen Dokumente als Beilagen (mit Ausnahme von Transaktionen).

Für weitere Informationen verweisen wir auf die untenstehenden Dokumente und Links.

Dokumente

Links

nach oben Letzte Änderung 01.10.2019

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