Falschgeld

Ein Kind betrachtet eine 50-Franken-Note
Ein Kind betrachtet eine 50-Franken-Note. (Foto: Keystone/Gaetan Bally)

Im Vergleich zu anderen Ländern ist Falschgeld in der Schweiz höchst selten im Umlauf, weil die Schweizer Banknoten fälschungssicher sind. Ihre Produktion entspricht den neusten Erkenntnissen, sie liegt international auf höchstem Niveau. Gefälschte Noten lassen sich anhand von verschiedenen Sicherheitsmerkmalen von blossem Auge als solche erkennen.

Wenn offensichtlich oder mutmasslich gefälschte Noten oder Münzen dennoch auftauchen, leiten Polizei, Banken, Post oder andere Institutionen sie an fedpol weiter. fedpol überprüft sie und registriert das Material, wenn nötig. Unter Leitung der Bundesanwaltschaft werden entsprechende Verfahren eröffnet, mitunter auch in Absprache mit Kantonen und ausländischen Stellen von INTERPOL. Die Trefferquote ist hoch: In der Schweiz aktive Geldfälscher werden fast immer ausfindig gemacht. In den letzten zehn Jahren wurden jährlich 150 bis 400 Fälle der Bundesanwaltschaft gemeldet.

Geldfälscher finden sich in jedem Alter und in jeder sozialen Schicht. Ihre Motivation ist entsprechend vielfältig, sie reicht von Experimentierfreude bis hin zu Geldmangel. 

Letzte Änderung 11.01.2021

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