Biometrischer Pass und Datensicherheit

Eine Frau registriert ihre biometrischen Daten für den Schweizerpass
(Foto: Keystone/Arno Balzarini)

Seit März 2010 werden nur noch biometrische Pässe ausgestellt. Sie sind mit einem Chip versehen, auf dem die Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild elektronisch gespeichert sind. Mit diesen Daten ist das Dokument schwieriger zu missbrauchen.

Dank dem biometrischen Pass kann die Schweiz mit europäischen Partnerstaaten im Schengen-Raum zusammenarbeiten.

Ihre Daten sind im Chip gespeichert, der sich im Passdeckel befindet. Er kann nicht mehr unbemerkt verändert werden: Ein gestohlener oder verlorener Pass ist somit vor Missbrauch sicher. Eingesehen werden Ihre Daten nur mit Lesegeräten, die verschlüsselt übermitteln. Geschützt sind besonders die Fingerabdrücke: Die Schweiz berechtigt für den Zugriff nur Länder, deren Datenschutz dem schweizerischen gleichwertig ist. Auch andere Stellen, welche die Identität von Personen überprüfen, müssen diesem Standard entsprechen.

Internationales Zeichen für biometrische Pässe:

Internationales Zeichen für biometrische Pässe

nach oben Letzte Änderung 15.08.2018