Koordiniert gegen Pädokriminalität

Heute ist die Kriminalität global, mobil, vernetzt. Die einzige mögliche Antwort darauf ist eine verstärkte Kooperation innerhalb der Polizei. Diesen Weg gehen die Kantone und der Bund gemeinsam auch bei der Bekämpfung von Pädokriminalität. 

Die heutige Kriminalität stellt die Polizei vor Herausforderungen. Die einzige mögliche Antwort darauf ist eine verstärkte Kooperation:

  • innerhalb von fedpol – indem Ressourcen interdisziplinär eingesetzt werden.
  • mit den Kantonen zusammen – indem Ressourcen gebündelt, Synergien genutzt und Informationsaustausch und Fallübersicht zentralisiert werden.
  • in den Ermittlungen – indem fedpol die Kooperation zwischen den Kantonen oder mit dem Ausland dank der Zusammenarbeit mit Europol und ausländischen Behörden verstärkt.

Diesem Weg folgen heute Kantone und Bund gemeinsam – in einer Form der Zusammenarbeit, die den gesetzlichen Kompetenzen entspricht und die schlussendlich erlaubt, viel mehr Ressourcen in der digitalen Kriminalitätsbekämpfung einzusetzen als bisher. Die KKJPD hat das am 18.11.2020 in einer Medienmitteilung bekräftigt.

Fokus auf die Kernkompetenzen

fedpol übernimmt bei der Bekämpfung von Pädokriminalität weiterhin Zentralstellenaufgaben. Neben Koordinations- und Unterstützungsaufgaben triagiert fedpol die Verdachtsmeldungen der US-Behörden (NCMEC-Meldungen), betreibt die nationale Hashwerte-Datenbank, erstellt Analyseberichte und vertritt die Schweiz in internationalen Expert*innengruppen.

Letzte Änderung 18.11.2020

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