Referenzlabor für Prozesskontaminanten in Lebensmitteln

Porträt

Bei der Verarbeitung von Lebensmitteln oder Lebensmittelzutaten können sich unter anderem beim Gären, Räuchern, Trocknen, Raffinieren oder Erhitzen bei hohen Temperaturen sogenannte Prozesskontaminanten bilden. Bekannte Prozesskontaminanten sind u.a. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), freie sowie mit verschiedenen Fettsäuren veresterte 2- und 3-Monochlorpropandiole (MCPD), Glycidylfettsäureester (GE), Acrylamid und Furane. Da diese negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben können, sind Höchstgehalte in Lebensmitteln definiert worden. Entsprechend ist man auf zuverlässige Analysen dieser Substanzen angewiesen.

Das METAS ist vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) als nationales Referenzlabor für Prozesskontaminanten in Lebensmitteln ernannt worden.

Wir unterhalten für diese Substanzklasse ein Portfolio von Analysen im Spurenbereich. Die Analytik führen wir hauptsächlich mittels Gas- und Flüssigchromatographie gekoppelt mit Massenspektrometrie (GC- und LC-MS) durch.

Eignungsprüfungen

Methodenvalidierungen und Eignungsprüfungen

Um unsere Analytik auch in Zukunft auf höchstem Niveau anbieten zu können, nehmen wir an den vom EU-Referenzlabor organisierten Methodenvalidierungsstudien und Eignungsprüfungen teil.

Bei entsprechendem Bedarf werden wir für die kantonalen Laboratorien Eignungsprüfungen organisieren beziehungsweise vermitteln.

Letzte Änderung 09.03.2023

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Kontakt

Eidgenössisches Institut für Metrologie
Labor für Organische Analytik und Referenzen
Lindenweg 50
3003 Bern-Wabern
Schweiz
T +41 58 387 01 11
NRL-PC@metas.ch

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