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Menschenhandel ist moderne Sklaverei

Menschenhandel – nach international gültiger Definition das Anwerben, Anbieten, Verbringen, Vermitteln, Beherbergen oder Annehmen von Menschen zum Zwecke der Ausbeutung – wird in der Schweiz durch Artikel 182 des Schweizerischen Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt.

Nichts weniger als moderne Sklaverei: Menschen werden unter Zwang in der Prostitution, als Arbeitskraft oder in der Bettelei ausgebeutet. Von Menschenhandel wird gesprochen, wenn jemand durch Gewalt, Täuschung, Drohung oder Nötigung angeworben, vermittelt und ausgebeutet wird.

Der Händler und sein Opfer : Aus Angst vor den Folgen bleibt das Opfer stumm.

13. August 2025

Opfer und Täter

Opfer von Menschenhandel leben in Armut und Not, haben keine Ausbildung und keine Arbeit. Sie träumen von einer Zukunft in der Schweiz, einem wirtschaftlich attraktiven Land. Für die Menschenhändler ist es ein Leichtes, diesen Menschen falsche Versprechungen zu machen: Von einem besseren Leben, von einer Ausbildung, einer richtigen Arbeit und der Möglichkeit, Geld zu verdienen. Einmal in der Schweiz angekommen, sieht die Realität aber ganz anders aus.

Die Hilferufe der Opfer können auch indirekt erfolgen

11. August 2025

Strafverfolgung

Menschenhandel ist eine Straftat. In der Schweiz haben die Opfer Rechte.

Die Kantonspolizeien sind an koordinierten Aktionen beispielsweise mit Europol beteiligt.

13. August 2025

Kooperation

Menschenhandel ist ein grenzüberschreitendes Verbrechen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den Akteuren ist unabdingbar, um Menschenhandel wirksam zu bekämpfen.

Die rumänische Flagge

23. Januar 2025

Fallbeispiele

Sumalee* ist 26 Jahre alt, als sie ihr Dorf im Norden Thailands verlässt, um in Bangkok Arbeit zu suchen. Wie viele andere junge Frauen, die wenig berufliche Möglichkeiten haben, beschliesst Sumalee, sich zu prostituieren.

Kalina, Opfer von Menschenhandel, und eine Ärztin, dich sich Sorgen macht.

7. Mai 2024

Kampagne zur Sensibilisierung von Fachpersonen im Gesundheitswesen

fedpol hat eine Kampagne zur Sensibilisierung von Fachpersonen im Gesundheitswesen lanciert. Die Kampagne informiert über die Komplexität von Menschenhandel.

9. September 2025

Finanzhilfen

Die Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Menschenhandel (Verordnung gegen Menschenhandel; SR 311.039.3) gestattet es fedpol und dem Bund, Organisationen und Projekte, die sich für die Bekämpfung von Menschenhandel engagieren – beispielsweise in der Opferhilfe –, finanziell zu unterstützen.