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Veröffentlicht am 8. Februar 2012

Gewalt an Sportveranstaltungen

Zwei Szenekenner aus der Schweiz und ein Kollege aus Deutschland beobachten die Aktivitäten der Fans

Bei der Bekämpfung von Gewalt an Sportveranstaltungen verfolgt die Schweiz einen integrierten, behördenübergreifenden und ganzheitlichen Ansatz, welcher auch internationalen Standards entspricht. Das heisst, es werden sowohl repressive als auch präventive Massnahmen umgesetzt.

Sicherheit beruht auf einer wirksamen lokalen, nationalen und internationalen Partnerschaft und Zusammenarbeit. Die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsbehörden von Bund und Kantonen, Vereinen, Verbänden, Fanorganisationen sowie Transportunternehmen ist in der Schweiz intensiv.

Die Rolle von fedpol

fedpol unterstützt die Polizeibehörden der Kantone und Städte sowie das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) mit dem Austausch von Daten des Informationssystems HOOGAN. In diesem werden Daten von Personen erfasst, die sich anlässlich einer Sportveranstaltung im In- oder Ausland gewalttätig verhalten haben und gegen die eine Massnahme wie Stadionverbot, Rayonverbot, Meldeauflage, Polizeigewahrsam oder eine Ausreisebeschränkung verfügt wurde. Mit dem Analyseinstrument Gesamtschweizerisches Lagebild Sport (GSLS) kann fedpol den Kantonen relevante statistische Daten liefern und sie so bei der Bekämpfung der Gewalt im Sport unterstützen.

Die nationale Fussballinformationsstelle (NFIP) von fedpol stellt die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerstellen sicher. Der Bund kann konkrete Massnahmen wie Einreiseverbote und Ausreisebeschränkungen gegen gewalttätige Fans erlassen.

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