Polizeikooperation
Menschen- und Waffenhändler, Geldautomatensprenger, Geldwäscher und Cyberkriminelle: Die organisierte Kriminalität passt ihre Modi Operandi an eine globale und digitalisierte Welt an. Die nationale und internationale Zusammenarbeit ist ein essenzieller Grundpfeiler bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.
Nationale Kooperation:
In der Schweiz sind die Gemeinde-, Stadt und Kantonspolizeien zuständig für die öffentliche Ordnung. Es gibt keine nationale Polizei; fedpol ist diesen Polizeien nicht übergeordnet. Die Kantonspolizeien haben jeweils ein eigenes Hoheitsgebiet, ein für dieses Territorium geltendes Polizeigesetz und eigene polizeiliche Informationssysteme. fedpol leistet einen Beitrag zur Wahrung der inneren und äusseren Sicherheit und arbeitet dafür eng mit den Stadt- und Kantonspolizeien zusammen. Zusätzlich ermittelt fedpol bei Fällen in Bundeskompetenz wie zum Beispiel bei Terrorismus und koordiniert zwischen den einzelnen Kantonspolizeien bei Fällen, die einen Auslandsbezug aufweisen und nicht in die Strafverfolgungskompetenz des Bundes fallen.
Für die effiziente Zusammenarbeit zwischen den Kantonen sind die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten (KKPKS) und die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) wichtige Partner für fedpol. Die KKPKS koordiniert die Zusammenarbeit bei Straftaten in ausschliesslich kantonaler Zuständigkeit sowie bei der Präventionsarbeit und fördert die Harmonisierung der Polizeiarbeit auf nationaler Ebene. Die KKJPD ist ein politisches Gremium, welches die gesetzgeberischen Interessen der Kantone in Fragen der Justiz- und Polizeiarbeit gegenüber dem Bund vertritt.
- Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den Kantonspolizeien und fedpol: In Freiheit gefangen.
Internationale Kooperation:
Bei der internationalen Zusammenarbeit verfolgt fedpol eine dreidimensionale Strategie.



