Ein Jahr nach den Anschlägen in Paris hat die Terrorismusbekämpfung nach wie vor Priorität

Schlagwörter: Terrorismus

Informationen, fedpol, 11.11.2016

Der erste Jahrestag der Anschläge in Paris erinnert an den Schrecken, das Leid und die harte Prüfung, die Frankreich und ganz Europa durchgemacht haben. Erinnert wird auch daran, dass fedpol und ihre Partner das ganze Jahr über unablässig zusammengearbeitet haben, um den Terrorismus zu bekämpfen.

Mann auf dem Place de la République in Paris
Place de la République, Paris (Foto: PHOTOPQR/LE PARISIEN / ARNAUD DUMONTIER/Keystone)

Schockiert und tief betroffen verurteilte die Schweiz die Anschläge in Paris aufs Schärfste. Noch am Abend des 13. November 2015 sendete fedpol zwei Verbindungsbeamte nach Paris. Am folgenden Tag traten alle Partner der Kerngruppe Sicherheit des Bundes (KGSi) und der Task-Force TETRA zusammen. Vertreterinnen und Vertreter von fedpol, der Schweizerischen Bundesanwaltschaft (BA), des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB), des Grenzwachtkorps (GWK) und der kantonalen Polizeikorps versammelten und berieten sich über erste Massnahmen und das Follow-up zu den französischen Ermittlungen.

Im Verlauf dieses Jahres haben alle Partner sowohl in der Prävention als auch in der Strafverfolgung unablässig eng miteinander zusammengearbeitet, um den Terrorismus zu bekämpfen. Den Partnern, den kantonalen Polizeikräften, den Kantonen, den Strafverfolgungsbehörden, fedpol, dem NDB und dem Staatssekretariat für Migration (SEM) ― ihnen allen steht in den Phasen von der Radikalisierung bis hin zum Strafvollzug eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung. Dieses Leporello bietet einen Überblick über eben jene Instrumente, mit denen die Behörden dem Radikalisierungsprozess entgegenwirken.
 

nach oben Letzte Änderung 11.11.2016