Rund um den Schweizer Pass

Informationen, fedpol, 25.07.2016

In der Ferienzeit ist der Schweizer Pass je nach Destination unverzichtbar. Nur wenige wissen: fedpol verantwortet die Gestaltung und Herstellung des Schweizer Passes.

Schweizer Pässe 1915 - 2010

Den roten Pass wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit 1959. Davor war der Schweizer Pass grün und braun. Vor dem ersten Weltkrieg konnten noch die Kantone Pässe ausstellen. Der erste Weltkrieg brachte eine internationale Verschärfung der Reisemöglichkeiten und hatte damit auch Auswirkungen auf den Schweizer Pass. Der Bundesrat hat in der Folge am 27. November 1916 eine für das ganze Land gültige Regelung durch die "Verordnung betreffend die Verwendung eines einheitlichen Passformulars" erlassen.

In der Geschichte des Schweizer Passes spiegeln sich die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wieder. Heute stellt die Schweiz einen mit unzähligen Sicherheitsmerkmalen ausgestatten, biometrischen Pass aus.

So finden sich im Pass verschiedene Wasserzeichen, UV-reaktive Elemente und die Personalisierungsseite ist eine widerstandsfähige Polycarbonatseite.

Ausweise dienen der Inhaberin oder dem Inhaber zum Nachweis der Schweizer Staatsangehörigkeit und der eigenen Identität. Seinem Pass ist daher Sorge zu tragen. Alle Schweizer Staatsangehörigen haben gemäss Ausweisgesetz Anspruch auf einen Ausweis je Ausweisart, also auf einen Pass und eine Identitätskarte. Der Schweizer Pass kann bequem online bestellt werden oder bei den kantonalen Passstellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website 'Schweizer Pass'.

nach oben Letzte Änderung 25.07.2016