Achtung: Neue Welle einer Police-Ransomware im Namen von fedpol/KOBIK

fedpol warnt vor einer Ransomware im Namen von fedpol/KOBIK.

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Die Schadsoftware, die in ähnlichen Varianten bereits in den letzten Jahren kursierte, zeigt nach Befall des Computers ein behördenähnliches Logo. Dem Benutzer wird vorgeworfen, sich illegaler Aktivitäten auf dem Internet schuldig gemacht zu haben, was zu einer Sperrung des Browsers geführt habe. Mit einer Geldbusse in der Höhe von CHF 150 (der Betrag kann variieren), zahlbar mit PaySafeCard, könne der Browser wieder entsperrt und eine Strafverfolgung umgangen werden.  

Je nach Betriebssystem und Browser lässt sich das gesperrte Browser-Fenster wieder schliessen und es kann verhindert werden, dass die zuletzt besuchten Seiten automatisch wieder geöffnet werden (damit sich der Vorgang nicht wiederholt). Bitte konsultieren Sie hierzu die Anleitung der betroffenen Software. Bei Windows beispielsweise erfolgt die Schliessung über den Task-Manager (Ctrl-Alt-Del).

fedpol empfiehlt:

  1. Leisten Sie keine Zahlung. Sollten Sie schon bezahlt haben, haben Sie die Möglichkeit, bei der nächsten Polizeistelle Anzeige zu erstatten.
  2. Schützen Sie Ihren Computer. Führen Sie regelmässige Software-Updates durch und halten Sie insbesondere Ihr Antivirenprogramm auf dem aktuellsten Stand, damit potentielle Gefährdungen erkannt und Sie gewarnt werden.
  3. Melden Sie fedpol verdächtige Inhalte über das Meldeformular.

 

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nach oben Letzte Änderung 09.02.2016