Finanzhilfen für Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution
Personen, die in der Prostitution tätig sind, erleben oft Zwang und Gewalt. Besonders gefährdet sind junge Migrantinnen, die ihre Rechte nicht kennen. Freier und Betreiber von Etablissements können ihre Notlage leicht ausnutzen.
fedpol kann Massnahmen privater oder öffentlicher Organisationen finanziell unterstützen, welche Personen, die in der Prostitution tätig sind, für Formen der Kriminalität sensibilisieren und ihnen aufzeigen, wie sie sich davor schützen und wo sie Hilfe holen können. Die Organisationen können dafür Projekte vorbereiten und fedpol um finanzielle Unterstützung für deren Durchführung ersuchen.
fedpol finanziert ausschliesslich kriminalpräventive Massnahmen, die dazu beitragen, folgende Straftaten zu verhindern:
- Ausnützung einer Notlage
- Förderung der Prostitution
- strafbare Handlungen gegen Leib und Leben
- Nötigung
- Freiheitsberaubung und Entführung
Sie können ein Gesuch für die Unterstützung eines Kleinprojekts, eines Projekts oder einer Organisationen einreichen. Ein vollständiges Gesuch enthält:
- Gesuchsformular
- Kopie der geltenden Statuten der Institution / Dokumentation der Organisation
- Geschäftsbericht des Vorjahres, Budget des laufenden Jahres, Budget und Finanzplan für die Folgejahre
- Einzahlungsschein
Rechtliche Grundlagen
Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution
(SR 311.039.4)
Dokumente
Finanzhilfen für Massnahmen zur Verhinderung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution - Förderschwerpunkte
Richtlinie für das Verfahren im Zusammenhang mit der Bearbeitung von Finanzhilfegesuchen
Gesuchsformular für die Unterstützung von Kleinprojekten
Budgetbeispiel
Raster für den Schlussbericht
Gesuchsformular für die Unterstützung von Projekten
Gesuchsformular für die Unterstützung von Organisationen
Bundesamt für Polizei
Guisanplatz 1A
3003 Bern