Rund um den Schweizer Pass

Schweizer Pässe 1915 - 2010

In der Ferienzeit ist der Schweizer Pass je nach Destination unverzichtbar. Nur wenige wissen: fedpol verantwortet die Gestaltung und Herstellung des Schweizer Passes.

Den roten Pass wie wir ihn heute kennen, gibt es erst seit 1959. Davor war der Schweizer Pass grün und braun. Vor dem ersten Weltkrieg konnten noch die Kantone Pässe ausstellen. Der erste Weltkrieg brachte eine internationale Verschärfung der Reisemöglichkeiten und hatte damit auch Auswirkungen auf den Schweizer Pass. Der Bundesrat hat in der Folge am 27. November 1916 eine für das ganze Land gültige Regelung durch die "Verordnung betreffend die Verwendung eines einheitlichen Passformulars" erlassen.

In der Geschichte des Schweizer Passes spiegeln sich die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wieder. Heute stellt die Schweiz einen mit unzähligen Sicherheitsmerkmalen ausgestatten, biometrischen Pass aus.

 
So finden sich im Pass verschiedene Wasserzeichen, UV-reaktive Elemente und die Personalisierungsseite ist eine widerstandsfähige Polycarbonatseite.

Ausweise dienen der Inhaberin oder dem Inhaber zum Nachweis der Schweizer Staatsangehörigkeit und der eigenen Identität. Seinem Pass ist daher Sorge zu tragen. Alle Schweizer Staatsangehörigen haben gemäss Ausweisgesetz Anspruch auf einen Ausweis je Ausweisart, also auf einen Pass und eine Identitätskarte. Der Schweizer Pass kann bequem online bestellt werden oder bei den kantonalen Passstellen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website Schweizer Pass.


Themen

Dossier , 24.06.2016

Menschenhandel

Menschenhandel – nach international gültiger Definition das Anwerben, Anbieten, Verbringen, Vermitteln, Beherbergen oder Annehmen von Menschen zum Zwecke der Ausbeutung – wird in der Schweiz durch Artikel 182 des Schweizerischen Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt.

Dossier , 16.02.2016

Korruption

Korruption bezeichnet missbräuchliche Handlungsweisen durch Personen in Vertrauensstellungen in der öffentlichen Verwaltung, der Politik, der Justiz, der national und international tätigen Unternehmen oder in nicht wirtschaftlich orientierten Organisationen (Vereinen, Stiftungen), um einen ungerechtfertigten materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen.

Dossier , 16.02.2016

Geldwäscherei

Der Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) im Bundesamt für Polizei (fedpol) kommt eine Relais- und Filterfunktion zwischen den Finanzintermediären und den Strafverfolgungsbehörden zu.

Dossier , 25.05.2016

Cybercrime

Der Grossteil der Ermittlungen bei fedpol hat inzwischen einen Bezug zur Kriminalität im Internet. Die Bekämpfung von Cyberkriminalität ist daher ein Schwerpunkt bei fedpol.