Schutz der Gebäude des Bundes

Unter die zu schützenden Gebäude des Bundes fallen alle Immobilien der zivilen Bundesverwaltung, einschliesslich der privaten Bundesratsdomizile und der schweizerischen Vertretungen im Ausland. Der Schutz der Gebäude umfasst auch die Sicherheit der sich darin befindenden Personen, Informationen, Werte sowie die physische Informatiksicherheit.

Zum Schutz der Immobilien und Informationen werden bauliche, technische, organisatorische und motivatorische Sicherheitsmassnahmen sowohl in der Planungs- und Realisierungsphase von Projekten als auch bei konkreten Bedrohungen sowie im Ereignisfall vorbereitet, angeordnet und durchgeführt. Weitere Aufgaben sind das strategische Alarmwesen der zivilen Bundesverwaltung, die Führung einer Ereignisstatistik sowie die Ausbildung, Beratung und Betreuung der Sicherheitsorgane des Bundes und des Bundespersonals.

Zur Sicherheit der Bundesratssitze und anderer vom Bundesrat bezeichneter Verwaltungsgebäude führt der Bundessicherheitsdienst mit seinem Objektschutz einen Bewachungs- und Aufsichtsdienst. Im Bereich des Parlamentsgebäudes ist er durch eine Leistungsvereinbarung mit den Parlamentsdiensten mit dieser Aufgabe betraut. Die Sicherheit des Einvernahmezentrums des Bundes wird ebenfalls durch den Bundessicherheitsdienst gewährleistet.

Wichtiger Pfeiler der Sicherheit in den Gebäuden des Bundes ist schliesslich die vom Bundessicherheitsdienst betriebene Alarmzentrale mit 24h-Betrieb, welche die eingehenden Alarme an die zuständigen Interventionsstellen weiterleitet, die ersten Einsätze koordiniert und den Kontakt zu wichtigen Entscheidungsträgern sicherstellt.