Die Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel (KSMM)

Menschenhandel

Menschenhandel – nach international gültiger Definition das Anwerben, Anbieten, Verbringen, Vermitteln, Beherbergen oder Annehmen von Menschen zum Zwecke der Ausbeutung – wird in der Schweiz durch Artikel 182 des Schweizerischen Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt.

Menschenschmuggel – die Beihilfe zur rechtswidrigen Einreise einer Person in die Schweiz oder in einen anderen Schengenstaat, zum rechtswidrigen Aufenthalt dort oder zur rechtswidrigen Ausreise – wird durch das Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer unter Strafe gestellt.

Bekämpfung und Verhütung von Menschenhandel und Menschenschmuggel berühren verschiedene Kompetenzen in den Bereichen Opferschutz, Strafverfolgung und Prävention, die teilweise beim Bund, teilweise bei den Kantonen liegen. Die Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel (KSMM), deren permanente Geschäftsstelle sich im Bundesamt für Polizei befindet, stellt seit 2003 die Koordination zwischen allen involvierten Stellen sicher und erarbeitet Instrumente und Strategien gegen diese Kriminalitätsformen. Übergeordnetes Ziel ist es, die Opfer zu schützen und die Täter zu bestrafen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der KSMM.