Bundesamt für Polizei

Handlichtfackeln / Rauchkörper

Handlichtfackeln/Rauchkörper brennen mit einer sehr hohen Temperatur (bis 2000 °C) ab und können in der Regel weder durch Eintauchen in Wasser noch durch Ersticken oder Austreten gelöscht werden. Die normalerweise 60 Sekunden oder länger, mit einer mehreren Zentimeter langen Stichflamme abbrennenden Handlichtfackeln vermögen brennbare Materialien zu entzünden. Je nach chemischer Zusammensetzung und daraus resultierender Abbrenntemperatur sind sie in der Lage, Metalle und Legierungen zu schmelzen. Die beim Abbrennen entstehenden Gase und Rauchpartikel können giftige Substanzen enthalten.

Der Verkehr mit solchen Handlichtfackeln oder Rauchkörpern ist daher, gestützt auf die Sprengstoffgesetzgebung, an bestimmte Vorschriften gebunden. Wer zu Vergnügungszwecken eine Handlichtfackel oder einen Rauchkörper abbrennt, macht sich strafbar. Viele dieser Handlichtfackeln/Rauchkörper sind übrigens in der Schweiz überhaupt nicht zugelassen. Sie wurden auf illegalem Weg in unser Land importiert.

Pyrotechnische Gegenstände können bei der Polizei oder bei Sicherheitsdiensten von Veranstaltern straffrei abgegeben werden.

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