Bundesamt für Polizei
Begleiter auf einer Gratwanderung: Das «Gastgeberhandbuch Sicherheit»
Medienmitteilungen, fedpol, 28.02.2008
Bern. Auch die Sicherheitskräfte der Schweiz werden im Juni im Licht der Öffentlichkeit stehen. Bei ihrem Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 gilt es, vor den Augen der Welt die Gratwanderung zu schaffen zwischen der Rolle als «Freund und Helfer» und dem konsequenten Durchgreifen gegen Delinquenten. Ein «Gastgeberhandbuch Sicherheit» hilft ihnen dabei.
Die Inhalte dieses «Gastgeberhandbuchs Sicherheit» helfen den Polizistinnen und Polizisten, den Grenzwächterinnen und Grenzwächtern, den Angehörigen der Armee und allen anderen, die für die Sicherheit der EURO 2008 arbeiten, sich auf die Bedürfnisse von «Kundinnen und Kunden» einzustellen und deren Fragen zu beantworten. Zu finden sind da beispielsweise die Adressen der europäischen Botschaften und Konsulate in der Schweiz, Adressen und Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten in den Host Cities sowie ein Spielplan mit einem Factsheet zu jedem Herkunftsland der teilnehmenden Teams.
Zum andern enthält das Handbuch aber auch Informationen, die den Sicherheitskräften bei der Erfüllung ihres eigentlichen Auftrags helfen: Pläne der Hauptschauplätze, wichtige Adressen und Telefonnummern, Informationen über Fan-Verhalten, verbotene Gegenstände und das Akkreditierungssystem der UEFA, um einige der wichtigsten Punkte zu nennen. Zum Inhalt des Handbuchs gehört auch ein Sprachführer mit gängigen Vokabeln und Wendungen für die Themenbereiche Fussball und Sicherheit in den UEFA-Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch.
Das Gastgeberhandbuch umfasst rund 180 Seiten und 32 Faltpläne. Dank seines Westentaschenformats kann es leicht überall hin mitgenommen werden. So werden die Sicherheitskräfte in die Lage versetzt, rasch und ohne Rückfrage in «der Zentrale» an Informationen zu kommen, die sie brauchen.
Entstanden ist das Handbuch unter der Federführung des Subteams Presse/Medien des Teilprojekts Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008. In dem Subteam sind die Medienbeauftragten der Polizeikorps der Austragungsorte, des Grenzwachtkorps, der Armee und weiterer Partner vertreten.
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