Einführung des Visainformationssystems (VIS)

Am 11. Oktober 2011 haben die Schengen-Mitgliedstaaten das Visainformationssystem (VIS) eingeführt. Im VIS werden neu die biometrischen Daten (10 Fingerabdrücke und das Gesichtsbild) der Visumantragsteller gespeichert.

Deshalb erfassen die an das VIS angeschlossenen Schweizerischen Auslandvertretungen die biometrischen Daten von Personen, welche ein Schengen-Visum beantragen. Die Schweizerischen Auslandvertretungen werden regional gestaffelt nach folgendem Zeitplan angeschlossen (soweit bekannt):

Anschlusstermin Betroffene Schweizerische Auslandvertretungen
11. Oktober 2011 Kairo, Tunis, Algier, Rabat, Tripolis
10. Mai 2012 Amman, Beirut, Tel Aviv, Ramallah (Damaskus zur Zeit geschlossen)
2. Oktober 2012 Riad, Dschidda, Dubai, Abu Dhabi, Kuwait, Teheran
14. März 2013 Abidjan, Accra, Abuja, Dakar, Yaoundé, Kinshasa
6. Juni 2013 Addis Ababa, Antananarivo, Kapstadt, Khartum, Nairobi, Pretoria
5. September 2013 Südamerika
14. November 2013 GUS-Zentralasien, Südostasien


Zur Einführung des VIS und der Erfassung biometrischer Daten finden Sie untenstehend ein Informationsblatt in verschiedenen Sprachen mit detaillierten Informationen.

Informationsblatt Visainformationssystem (VIS)